
IBMs Cost of a Data Breach Report 2026 nennt einen Rekordwert von 4,99 Mio. USD für das durchschnittliche Datenleck. Doch zwei andere Zahlen aus demselben Bericht sagen mehr aus: 63 und 247.

IBMs Cost of a Data Breach Report 2026 nennt einen Rekordwert von 4,99 Mio. USD für das durchschnittliche Datenleck. Doch zwei andere Zahlen aus demselben Bericht sagen mehr aus: 63 und 247.

Die meisten Infografiken zu Cyberangriffen mischen Malware-Familien, Angriffstechniken, Schwachstellen und Angreifer in eine einzige Liste. Eine schlechte Taxonomie führt zu schlechten Entscheidungen – deshalb hier eine klarere für 2026: acht Kategorien, jede definiert durch den primären Angriffsvektor.

Angreifer verstecken sich nicht mehr nur hinter E-Mails: Sie rufen Ihr Team direkt an, bewaffnet mit KI-gestützten Sprachklonen, die von vertrauenswürdigen Managern oder Partnern nicht mehr zu unterscheiden sind. Eine realistische Vishing-Simulation stellt solche Anrufe kontrolliert nach, bevor es ein echter Angreifer tut.

Was passiert, wenn zukünftig technische Schwachstellen verschwinden – und der Mensch zum primären Angriffsziel wird? Wir sprechen aktuell viel darüber, dass KI der bessere Hacker wird. Das ist nur die erste Phase; die eigentliche Wende beginnt danach.

Anthropic machte mit «Mythos» Schlagzeilen, einem Modell, das Schwachstellen findet wie kein Mensch zuvor. Doch was passiert, wenn diese Systeme nicht nur finden, sondern systematisch alles offenlegen?

Der Claude-Entwickler Anthropic hat mit dem Modell Mythos für Schlagzeilen gesorgt, das aussergewöhnlich gut darin sein soll, Sicherheitslücken in Software zu identifizieren. Viele dieser Bugs werden für Nutzer vermutlich keinen Schaden verursachen – behoben werden müssen sie trotzdem, weil KI nicht wie ein Mensch denkt.

Der IBM-Bericht zu den Kosten von Datenverletzungen wird seit zwei Jahrzehnten jährlich veröffentlicht. Er wird oft wegen der Zahlen gelesen, doch der diesjährige Bericht sagt etwas Wesentliches über das Cybersicherheitsbewusstsein aus.

Im heutigen Beitrag unserer unregelmässigen Serie «Die grössten Cyberangriffe» analysieren wir die Angriffe auf Bybit, MGM und Sony: was passiert ist, wie es geschehen konnte, wie es entdeckt wurde, welcher Schaden entstanden ist und was die Konsequenzen waren. Am Ende vergleichen wir die Fälle und erwägen, was man hätte besser machen können – auch unter dem Aspekt der Sensibilisierung für die Cybersicherheit.

Die US-Präsidentschaftswahlen wurden von unzähligen Cyberangriffen überschattet – 6 Milliarden, um genau zu sein –, und die Systeme haben standgehalten. Nun steht die vorgezogene Bundestagswahl vor der Tür, und die Experten schlagen Alarm.